Das schwarze Quadrat, now (2017) and then (1997), Dujardin Berlin

 

Christiane Klappert

Ja, ich will. Diesseits im Lustprinzip

 

Der hat noch niemals eine Speise erfahren, nie eine Speise durchgemacht, der immer Maß mit ihr hielt. So lernt man allenfalls den Genuss an ihr, nie aber die Gier nach ihr kennen. Jenen Abweg von der ebenen Straße des Appetits, der in den Urwald des Fraßes führt. Im Fraße nämlich kommen die beiden zusammen: die Maßlosigkeit des Verlangens und die Gleichförmig- keit dessen, woran es sich stillt. Fressen meint vor allem eins: mit Stumpf und Stiel.

(Frische Feigen - Walter Benjamin)

 

Christiane Klappert *1964, lebt in Hamburg und arbeitet seit 1988 zeitweise auch unter dem Label: heftiger Luxus mit Virtualität, Text, Bild und seriell produzierten Waren als Gegenstände der Alltagskultur an ihrer ganz eigenen Weltanschauung und Vorstellung einer Poesie des Alltags. Vor allem mit essbaren Produkten aus der Massenproduktion, die einen unmittelbaren, direkten Zugang zum Stillen eines Verlangens ermöglichen, insbesondere dann, wenn das Verlangen als maßlos sich erweist und solchermaßen unstillbar ist.

 

seit 2004     Veröffentlichungen anagrammatischer,

                    konkreter und visueller Posie und Prosa

seit 2012     Geschäftsführung von Sublime of Change

 

 

 

 

 

Ausstellungen, Installationen, Environments, Kunst-Projekte und Performances

 

2017    *hylē_technē_craquelée oder die Empfindung der Gegenstandslosigkeit*                             

Edition aus Lakritzkonfekt, das schwarze Quadrat zitierend                                       

NUN – Die Kunst der Stunde #1, Dujardin, Berlin

und Lage Egal, Raum für aktuelle Kunst, Berlin 

  

2006  *Image and Language*

Workshop zur Interpretation von Text und Bild in der Kunst

Goethe-Institut, Toronto, CA

 

2005  *The Dumbells*

Artist Designed Room

The Gladstone Hotel, Toronto, CA

 

2005  *Polka Dot Garden*

Environment mit Dänischen 70erJahre Design-Möbeln in getupftem Stoffüberzug und Marzipanrosen

basierend auf *You Grow Girl – Urbain Gardening“ von Gayla Trail

INabstracto, Toronto, CA

 

2005  *Sweet*

Einzelausstellung

[Bracket] Gallery Toronto, CA

 

2005  *Equestrian Trompe-l’œil*

Environment mit serieller Wandtapete und Moos

INabstracto, Toronto, CA

 

2004  *Summer Trio*

Colin Stark, Christiane Klappert, L.C. Hull

[Bracket] Gallery Toronto, CA

 

2004  *Cabinets of Curiosity*

Eastern Front Gallery, Toronto, CA

 

2004  *wafer wall* and *marshmallow landscape*

2 Environments

INabstracto, Toronto, CA

 

2004  *abandoned battue*, *naturelle*, *love is anarchy*

Fotografie und Collagen,

Gruppenausstellung der Stipendiaten Kloster Cismar, 2003

Brunswiker Pavillon, Kiel

 

2003  *SchmerzKapitale*

Interaktive Oper von Christoph Schlingensief und Carmen Brucic

Performance als Schmerz-Expertin

Schauspiel Frankfurt. Frankfurt am Main

 

2002  Stipendium des Kultusministeriums Schleswig-Holstein

Artist-in-Residence im Kloster Cismar

 

2002  *Epikur’s heftiger Luxus*

Performance zur Langen Nacht der Museen mit Lakritz Lingerie und Living Sculptures

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

 

2002  *Ja ich will – Diesseits im Lustprinzip*      

Installation - Fotografische Wandtapete mit Kronleuchter aus pinken Luftmatratzen in Form weiblicher Torsi

Forum Fotografie, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

 

2001  *recruiting wolrdwide & elsewhere*

Performance als Recruiting Angel über Head Hunting in der New Economy

Art Labor Hamburg, Börse und Handelskammer Hamburg

 

2001  *Kalte Glut – the Cold Glow*

Installation einer rauschenden Flut aus kristall-blauen Luftmatratzen

365 Art Project Gallery, Athen

 

2001  *Loving my Candyman on Blushing Meadows*

Environment einer lustvollen Landschaft aus Marshmallows und Sternenlicht

Kunstverein Heidelberg

 

2001  *Lovepangs – Join the Lovesick Society*

Interaktive Oper von Christoph Schlingensief, Alexander Kluge und HeavyGirlsLighten

Performance als Schmerz-Expertin

Volksbühne Berlin

 

2000  *Panther, Tiger & Co. – Eine Parade der Tiere*

Performance-Parade zur Würde der Kreatur

Art Labor, Hamburg und öffentlicher Raum, Hamburg

 

2000  *Le Bleu du Ciel*

Installation einer rauhen See aus kristall-blauen Luftmatratzen

Empty Rooms Gallery, Berlin

 

2000  *Liquid Sky*

Installation eines Himmel-Baldachins aus kristall-blauen Luftmatratzen

Künstlerinnen-Kolonie, Die Hoege, Bassum

 

2000  *Home Entertainment – Mein Leben mit den Tropen, II*

Environment einer Winterlandschaft mit rauschenden Radios, Fotografischer Wandtapete, Kokosnuss-Raspeln, Oblaten

und den Tropen zum antiken Skeptizismus von Pyrrhon von Elis

Haus am Lützowplatz, Studiogalerie Berlin

 

2000  *Mega Kerls – Eine Reise zum Zuckerhut von Christiane Klappert*

Artist Designed Room – Installation zur Geschichte der männlichen Aktfotografie

Florida the Art Hotel, Hamburg

 

1999  *Tamagotchi – Das Original bin ich*

Kunst-Projekt zur politischen Korrektheit

Studio Christoph Irrgang, Hamburg

 

1999  *Heftiger Luxus – Outlet of the Contemporary Fine Art*

Kunst-Projekt zum Internationalen Kunstmarkt

Expressgut Frachtzentrum der Deutschen Bundesbahn, Hamburg-Barmbek

 

1998  *Christiane Klappert – Eat Art, Collagen und Konkrete Poesie*

Galerie Michael Hauptmann, Hamburg

 

1998  *Monther’s Finest, Schlacht der Giganten, Sex & Gender*

Fotografische Installation

Dr. Kemfert & Beetz Art Consultants, Frankfurt am Main

 

1997  *Home Entertainment – Mein Leben mit den Tropen, I*

Environment eines tropischen Regenwalds mit Fotografie, Radios und Zitronengras

und den traurigen Tropen von Claude Levi-Strauss 

Studio Regine Stennbock, Hamburg           

 

1997  *Neapolitaner Parkett*

Installation eines Parkett-Fußbodens aus Manner Haselnuss-Schnitten

Kunstbunker, Köln-Ehrenfeld

 

1997  *Sanssouci – Eine Videobar für Künstlervideos der ersten und zweiten Generation*

mit Ilka Grüneberg und in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein in Hamburg,

Art Space, Fleetinsel, Hamburg

 

1996  *Zu meinen Bauern zurückzukehren*

Text-Installation basierend auf dem Roman *Christus kam nur bis Eboli* von Carlo Levi

Studio Regine Steenbock, Hamburg

 

1996  *Roter Teppich*

Installation eines roten Teppich, aus Erdbeerfruchtgummi gehäkelt

Sitamax und Villa Lupi, Hamburg

 

1992 – 1995

Zusammenarbeit mt Bernhard Cella, Wien

Veranstaltung von Empfängen in Europäischen Generalkonsulaten als Kommunikationsmodelle

*Die Kunst der Veredelung*, Hamburg

*Die Videoarkade*, Linz

*Das goldene Kalb der Subvention*, Wien

 

1988 – 1992     

Zusammenarbeit mit VanGogh TV und Ponton European Media Art Lab, Hamburg

Interaktives Kunstfernsehen und Cyberspace

*Ars Electronica, Linz, 1989, 1990, 1991

*documenta X, Kassel, 1992

 

 

Druckversion | Sitemap
©Theophanu Christiane Klappert

Anrufen

E-Mail